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Diamanttäubchen (Geopelia cuneata)
engl: Diamond Dove

Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)

Familie: Tauben (Columbidae)

Gattung: Indo-australische Kleintauben (Geopelia)

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Beschreibung :

Das Australische Diamanttäubchen ist das kleinste Täubchen mit nur 40g Körpergewicht und einer Länge von etwa 19 cm. Wildfarbene Täubchen sind grau-braun mit hellerer Unterseite und weißen, diamantähnlichen Tupfen auf den Flügeldecken, einem orangeroten Augenring und blaßrosa Füßchen. Die Handschwingen sind rostrot. Die Männchen zeigen adult einen breiten, leuchtend-orangen Augenring und sind hieran am besten von den Weibchen zu unterscheiden. Diese sind dagegen etwas bräunlicher auf Rücken, Flügeldecken und am Oberkopf. Der Schnabel ist gräulich bis weißlich, zur Nase hin heller werdend. Diamanttäubchen lassen ein angenehmes, aber relativ lautes Gurren in vielen Variationen hören. Das Balzgurren der Männchen besteht aus einem langgezogenen "ruuu, ruuu, ruuu", während das Kontakt- und Revierrufen eher wie "ruuu-gu-gu" und "ruu hiii" flötenartig klingt. Die Kontaktlaute der Brutpaare sind knarrend bis schnurrend. Die Weibchen gurren nur sehr leise.

Verbreitung :

Australien, lebt in Steppe und Grasland meist in Gewässernähe in Verbänden von bis zu 40 Tieren, nach der Brutzeit auch in größeren Schwärmen.

Haltung in Menschenobhut :

Ideal zu halten in Flugvoliere - die Täubchen sind gewandte, schnelle Flieger und recht agil. Paarweise oder im Schwarm, keine Einzelhaltung. Bei Außenvoliere sollte ein beheizbares Schutzhaus für den Winter vorhanden sein. Die Vögel lieben Naturäste und vor allem Kiefer- und Laubzweige, in denen sie sich mit Vorliebe zu zweit zurückziehen und ihr reizendes Balzverhalten zeigen. Sie sind, wie wohl alle Vögel, empfindlich gegen Zugluft, ansonsten jedoch robust und werden selten krank. Je größer die Voliere, desto schöner zeigen sie sich in ihrem interessanten Sozialverhalten und bilden Verbände mit ihren Jungtieren. Sie baden so gut wie nie, nehmen aber in feinem Chinchillasand ab und an ein Sandbad. Sie spazieren oft wachtelähnlich über den Boden und suchen nach Freßbarem. Bei Sonne legen sie sich am Boden gern platt auf den Bauch oder halb auf die Seite und dösen. Sie sind überhaupt Sonnenanbeter, benötigen aber auch immer ein schattiges Plätzchen. Mit anderen Australiern problemlos zu vergesellschaften. Bei Kanarien ist Vorsicht geboten, da diese gerne die Bürzelfedern der Täubchen auszupfen. Die Diamanttaube ist nicht sehr aggressiv und verteidigt sich kaum gegen artfremde Angreifer - größere Sittiche etc. sind daher nur bei genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten als Mitbewohner zu empfehlen. Ideal sind ähnlich große oder kleinere australische Vögel. Das laute, andauernde Gurren und Flöten der Männchen kann in der Wohnung zum Problem werden, auch wenn es an sich sehr schön klingt. Mehrere Männchen versuchen mit Vorliebe, sich gegenseitig zu übertönen, was besonders bei Sonnenaufgang und in der Abenddämmerung fast permanent zu hören ist. Einzelne Täubchenhähne können sich innerhalb der Gruppe zu echten Raufbolden aufspielen und sollten dann sorgfältig beobachtet und notfalls anderweitig untergebracht werden.

Zucht in Menschenobhut :

Bei genügend Platz schreitet das Diamanttäubchen schnell zur Brut. Kanariennester oder halbe Kokosnüsse werden als Brutplatz problemlos akzeptiert. Zum Nistbau werden Kiefernnadeln und Kokosfäden, Federn und Gräser benötigt. Das Weibchen legt 2 Eier, manchmal aber auch 4 oder mehr, und die Jungen schlüpfen nach 2 Wochen Bebrütung. Sie werden zunächst mit der Kropfmilch der Eltern gefüttert. Beide Elternteile, oft auch ältere Geschwister, kümmern sich rührend um die Jungen. Diese befiedern erstaunlich schnell und verlassen bereits nach 10-12 Tagen das Nest. Sie werden aber noch mehrere Wochen von den Eltern weitergefüttert. Die Jungen sind zunächst weißlich bis bräunlich befiedert ohne die charakteristische Diamantzeichnung, und auch der Augenring ist noch dünn und farblos. Erst nach der Jugendmauser mit etwa 3 Monaten läßt sich durch die Größe des Augenrings das Geschlecht sicher bestimmen. Nun sind sie auch schon geschlechtsreif. Es gibt inzwischen jede Menge wunderschöner gezüchteter Farbvarianten, von silber über zimt bis hin zu reinweiß, und auch gescheckt und in weißbürzel. Die Kombinationen sind vielfältig, und die Qual der Wahl ist wirklich groß geworden.

Ernährung in Menschenobhut :

Exoten- und Waldvogelfutter, Wildsaaten, Kolbenhirse, Großsittichfutter in kleinen Teilen dazugemischt. Zur Kondition und Zucht hochwertiges Ei- und Aufzuchtfutter für Sittiche und Exoten. Viel Grünzeug, Apfel, Salatgurke, Gräser, Eisbergsalat, Vogelmiere, Weintrauben usw. runden den Speiseplan ab. Manche Täubchen nehmen das Grünfutter nur kleingehackt. Vogelsand und Grit werden dankbar genommen und sind für die Verdauung wichtig (obwohl hier neue Studien aufgetaucht sind, daß Grit nicht essentiell für die Zerkleinerung der Körner im Magen sein soll). Die Täubchen enthülsen die Saaten nicht, sondern schlucken sie im ganzen. Leider machen sie deswegen nicht weniger Schmutz, denn sie schleudern das Futter beim Auswählen stets herum und "verprassen" dadurch einen Großteil. Dies läßt sich mit einer breiten, hochrandigen (5-7 cm Randhöhe) Futterschale jedoch einschränken. Ein Kalkstein sollte nicht fehlen, ebenso sauberes Wasser. Wald- oder Vogelerde ist sehr beliebt bei den Täubchen, die für ihr Leben gerne am Boden herumpicken.

Betreuer: Petra Redemann -
Letzte Änderung dieser Seite: 16 Juli 2006 19:47 Uhr

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