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Maximilianpapagei, Maximilians Papagei (Pionus maximiliani)
engl: Scaly-headed Parrot

Ordnung: Papageien (Psittaciformes)

Familie: Papageien (Psittacidae)

Gattung: Rotsteißpapageien (Pionus)

Fotos: nein

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Beschreibung :

Ca. 29cm bis 31cm groß mit einer Flügellänge von 16 bis 20cm. Das Gewicht liegt etwa bei 200 bis 250g. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt: die Grundfarbe ist grün, die Federn der Oberseite mit grauen Säumen. Stirn und Zügel sind schwärzlich, übrige Kopffedern grünbläulich mit blau- bis dunkelgrauen Säumen. Kinn, Kehle und Oberbrust blau, manchmal mit violettrotem Anflug. Die Unterseite ist bläulich- bis olivgrün. Die Unterschwanzdecken rot, die Außenfahnen der vier äußeren Schwanzfedern blau mit roter Wurzel. Der Schnabel ist hell hornfarben mit dunkelgrauer Basis, die Wachshaut grau. Die Iris ist dunkelbraun, der unbefiederte Augenring graubräunlich. Jungtiere sind matter gefärbt als die Alttiere, ihre Kehle und Oberbrust ist meist ohne bzw. nur wenig blau. Oft findet sich sich ein gelboranges bis rotes Stirnband, welches nach 8 bis 9 Monaten verschwindet. Das Alterskleid wird etwa im Alter von drei Jahren erlangt.

Unterarten :

Man unterscheidet vier Unterarten, die sich vor allem in der Intensitität der blauen Kehlfärbung unterscheiden:


die Nominatform Pionus maximiliani maximiliani, die vor allem den Nordosten Brasiliens bewohnt (Beschreibung s.o.);


P.m. melanoblepharus (Misiones Maximilianpapagei), die in Ost- bis Südostbrasilien, Ostparaguay und Nordostargentinien lebt. Kinn und Brustband sind mehr dunkelblau, Rücken und Unterseite dunkler grün und diese Unterart ist etwas größer (bis 31cm);


Im östlichen Mato Grosso (Brasilien) vermischt sich P.m. melanoblepharus mit P.m. siy (Bolivien-Maximilianpapagei, Grünköpfiger Maximilianpapagei), der auch das zentrale und östliche Bolivien, Paraguay und Nord-Argentinien bewohnt. Kinn, Kehle und Oberbrust dieser Unrterart sind mehr violettrot, die Grünfärbung insgesamt blasser als bei der Nominatform und mit bronzefarbener Tönung vor allem der Flügeldecken. Größe etwa 30cm.


P.m. siy vermischt in Nord-Argentinien mit der vierten Unterart P.m. lacerus (Tucuman Maximilianpapagei), dessen Brustband ausgedehnter und mehr blau ist als bei P.m. siy und der mit 31cm auch ein wenig größer ist.

Verbreitung :

Dieses südamerikanische Papagei lebt vom Nordosten Brasiliens südwärts und westwärts über Süd-Brasilien bis zum Osten Boliviens, Paraguay und den Norden Argentiniens.

Lebensweise in freier Natur :

Maximilianpapageien bevorzugen offene, laubabwerfende Wälder, Galerie- und Trockenwälder in den Tropen, haben jedoch auch baubestandenes Weideland besiedelt. Im Osten und im südlichen Teil Brasiliens bewohnen sie feuchtere subtropische Wälder und die Waldränder. Zwar bevorzugt der Maximilianspapagei das Flachland, im Südosten Brasiliens findet man ihn aber auch in bis zu 1500m Höhe. Maiximilanpapageien führen ein verstecktes Leben in den Baumkronen und verhalten sich bei der Nahrungssuche, bei der sie weit umher schweifen, sehr ruhig. Im Flug stoßen sie aber einen lauten Ruf aus, der bei Gefahr in schneller Folge und schriller Tonlage wiederholt wird Außerhalb der Brutzeit leben sie in kleinen Gruppen von meist vier bis sechs Vögeln, die sich zum Übernachten zu Schwärmen bis zu 50 Tieren sammeln. In Gegenden mit reichlichem Nahrungsangebot sind aber auch Schwärme bis zu 1000 Tieren beobachtet worden sein. Am Morgen brechen die Vögel nach einer ca. einstündigen Putz- und Schreiaktivität zur Nahrungssuche auf. Unterwegs trinken sie und fressen mineralhaltige Erde. Ihre Nahrung besteht aus Früchten (vor allem Feigen, Ficus ssp.), Beeren, Samen, Knospen und Blüten je nach jahreszeitlichem Angebot. Im Nordosten Braasiliens werden auch Araucaria-Nüsse (Araucaria angustifolis) gefressen, andernorts die Andenerle (Alnus jorullensis). Ihr Flug ist gekennzeichnet durch die tiefen Flügelschläge. In den Mittagsstunden legen sie eine Ruhephase ein, der in den Nachmittagsstunden eine erneute Fressphase folgt. Wenn die Nahrung in einem Gebiet erschöpft ist, ziehen sie in einen anderen Landstrich weiter. Aufgrund des großen Verbreitungsbegietes ist die Brutzeit regional sehr unterschiedlich: im südlichen Lebensraum beginnt die Brutzeit im September/Oktober, im Norden Dezmeber/Januar, in machen Gebieten auch erst im Februar. Während der Brutzeit bleiben nur die einjährigen Vögel im Verband zusammen, die Paare sondern sich ab. Sie wählen vorwiegend hochgelegene Baumhöhlen und Astlöcher (über 10m) als Nistplätze aus. Maximilianpapageien werden auch in Gesellschaft von Sittichen, , Prachtamazonen und Grünflügelaras angetroffen. Sie gelten nicht als bedroht: zwar gehen in einigen wenigen Küstengebieten Brasiliens mit starker Holz- und Lsdwirtschaft die Bestände zurück, doch dehnt sich insgesamt ihr Verbreitungsgebiet aus.

Haltung in Menschenobhut :

Haltung erstmalig im Londoner Zoo 1862. Maximilianpapageien wurden zwar regelmäßig importiert, doch aufgrund ihrer vergleichsweise schlichten Färbung waren die Importzahlen nur gering. Sie gelten aufgrund ihres ruhigen Charakters als sehr geeignet für die Wohnungshaltung. Meist schreien Maximilianpapageien nur in den Morgen- und Abendstunden mit recht kräftiger Stimme, doch gibt es hier auch individuelle Unterschiede. Ansonsten sind ihre Lautäußerungen recht leise. Jungvögel werden zutraulich und gewöhnen sich gut an den Menschen. Wie bei allen Papageienarten sollten sie aber stets paarweise gehalten werden. Damit Maximilianpapageien ihr Flugvermögen nutzen können, brauchen sie viel Freiflug oder sehr große Volieren. Das Gutachten über die Mindestanforderung an die Haltung von Papageien sieht für ein Paar eine Voliere von mindestens 2m Länge, 1m Breite und 1m Höhe vor. Insbesondere bei der Wohnungshaltung ist auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit (60% bis 70%)zu achten. Maximilianpapageien sind ebenso gut für die Haltung in Freivolieren mit Schutzraum geeignet. Eingewöhnte Vögel bzw. Nachzuchten sind zwar kälteunempfindlich, doch besteht wegen der fleischigen Füße Erfrierungsgefahr bei Frost. Die Mindesttemperatur im Schutzhaus sollte 10°C, besser 12°C betragen. Außerhalb der Brutzeit können Maximilinapapageien mit gleichgroßen artfremden Papageienvögeln vergesellschaftet werden.

Zucht in Menschenobhut :

Erster Bericht über eine Erfolg Zucht 1958 aus Australien. Die Zucht der Maximilianpapageien gilt als unproblematisch, ist jedoch nicht weit verbreitet. Schwierigkeiten bereitet vor allem die Zusammenstellung eines gegengeschlechtlichen Paares. Die Unterscheidung der Geschlechter anhand optischer Merkmale ist sehr ungewiß. Eine frühe Paarzusammenstellung ist für die harmonische Paarbindung von Vorteil. Die Zucht gelingt am besten in großen, ruhig gelegenen Volieren. Es gibt allerdings auch Berichte von erfolgreichen Zuchten in kleinen Boxen von 120cm Länge. 80cm Breite und 100cm Höhe. Paare sollten möglichst einzeln gehalten werden, da Maximilianpapageien während der Brutzeit agressiv gegen Artgenossen und andere Papageienarten werden können. Als Nistkästen werden sowohl Naturstammnisthöhlen als auch Nistkästen mit einer Grundfläche von ca. 28cm x 28cm und einer Höhe von mindestens 35cm angenommen. Eine Kletterhilfe im Nistkasten ist vorteilhaft, um Beschädigungen der Eier zu vermeiden. Das Einschlupfloch sollte einen Durchmesser von 6 bis 7cm haben. Die Balzspiele sind recht lang: das Männchen läuft mit gespreiztem Kopfgefieder, hängenden Flügeln und gefächertem Schwanz auf einem Ast hin und her. Bei der Kopulation stößt das Weibchen leise wimmernde Töne aus. Die Kopulation dauert oft mehrere Minunten. Die Gelege bestehen im allgemeinen aus drei Eiern, gebrütet wird meist nach der Ablage des ersten Eies. Die Jungen schlüpfen nach ca. 26 bis 28 Tagen und fliegen nach ca. 60 - 70 Tagen Tagen aus. Ca. 3 bis 4 Wochen nach dem Ausfliegen sind sie selbständig. Mit etwa drei Jahren sind die Jungvögel geschlechtsreif.

Ernährung in Menschenobhut :

Ale Nahrungsgeneralisten sind Maximilianpapageien in der Futteraufnahme in aller Regel recht vielseitig: Das Grundfutter besteht aus einer Samenmischung mit einem Sonnenblumenkernanteil von höchstens 20% (darauf ist besonders bei der Wohnungshaltung zu achten), Kardi, eventuell etwas Hanf (maximal 5%), Haferkerne, Milokorn, Dari, Buchweizen, Baumsaat, verschiedenen Hirsesorten, Glanz und Paddyreis. Beim Quell-oder Keimfutter kann zusätzlich noch Weizen, Gerste, Erbsen und Katjang verwendet werden. Neben der Körnermischung ist die tägliche Gabe von Obst, Gemüse und Grünfutter wichtig: Apfel, Birne, Pfirsiche, verschiedenes Beerenobst, Orangen, Banane, Papaya, Mango, Feigen und viele andere Sorten mehr; Karotten, Spinat, Mangold, Salat, Rote Beete, Löwenzahn, Vogelmiere etc. Schließlich Grit, Kalksteine, Sepia bzw. Vitakalk zur weiteren Mineralstoffversorgung. Zur Zucht werden neben reichlichen Mengen an Obst Gemüse und Grü+nfutter sowie Keim- und Quellfutter auch Weich- und Eifutter sowie manchmal auch Nektar, Insektenlarven und Mehlwürmer gereicht.

Literatur :

Franz Robiller, Handbuch der Vogelpflege - Papageien, Band 3, Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1990 Wolfgang de Grahl, Papageien, Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1990 Rosemary Low, Das Papageienbuch, Verlag Eugen Ulmer 1989 Jörg Ehlenbröker et al., Rotsteißpapageien, Eigenverlag 1997 Horst Bielfeld, Alles über Papageien, Falken-Verlag 1996 Annette Wolter, Papageien, Gräfe und Unzer 1992 Cyril H. Rogers, Das Buch der Stubenvögel, Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1976 Wolfgang Aeckerlein, Die Ernährung des Vogels Verlag Eugen Ulmer 1993 Hans-Jürgen Künne, Die Ernährung der Papageien und Sittiche, Arndt Verlag Bretten 2000

Betreuer: Rüdiger Stehn - Homepage
Letzte Änderung dieser Seite: 01 Mai 2001 01:55 Uhr

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